KNX – eine Technologie und ihre unendlich vielen Möglichkeiten
KNX-Technologie

Broschüre zur KNX Haus- und Gebäudeautomation

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Auf knapp 170 Seiten finden Sie wissenswerte und praxisnahe Lösungsbeispiele rund um die KNX Haus- und Gebäudeautomation. 

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KNX – eine Technologie und ihre unendlich vielen Möglichkeiten

Ob es Universitäten, Schulen oder andere Verwaltungs- und Bürogebäude sind, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, Museen, Hotels oder auch Eigenheime – KNX macht mehr daraus. Der Vorteil einer KNX-Installation ist ihre Vielseitigkeit. Über KNX lassen sich alle Gebäudefunktionen vernetzen, programmieren und steuern. Beginnend bei Heizung, Lüftung und der Raumklimaregelung über Beleuchtung und Beschattung bis hin zu Alarm-, Sicherheits- und Informationssystemen. Steuern lassen sich all diese Funktionen automatisch über intelligente Sensoren, manuell an Bediengeräten in den Räumen oder zentral über eine Visualisierung – im Haus oder mobil über Smartphones oder Tablets.

Theben, KNX und die KNX Association – der Feldbus und seine Geschichte

KNX steht für „Konnex“ bzw. „Konnektivität“ (Verbindung) und ist ein Feldbus für die Gebäudeautomation. Hervorgegangen ist KNX aus der Verschmelzung der europäischen Organisationen EIBA, EHSA und BCI, die einen gemeinsamen Standard für die damals bestehenden Feldbusse anstrebten. Heute ist KNX der globale Standard für die Haus- und Gebäudeautomation (ISO/IEC 14543). Weltweit gibt es über 44.000 geschulte KNX Partner in 125 Ländern. Geregelt und definiert werden die Richtlinien der KNX-Technologie über die KNX Association, der heute weltweit über 370 Unternehmen angehören. Damit steht KNX für extrem hohe Investions- und Zukunftssicherheit. Theben trat der Vereinigung bereits als eines der ersten Unternehmen bei und nimmt als Mitglied des Executive Committee aktiv Einfluss auf die Weiterentwicklung der KNX-Technologie. Darüber hinaus gehören wir seit 2015 auch dem KNX Technology Committee an. Theben – ein kompetenter Partner in allen Fragen rund um KNX.

 

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KNX – Sensoren und Aktoren, wie alles zusammenhängt

KNX gleicht einem feinen Nervensystem, das mit Sensoren und Aktoren ausgestattet ist. Alles, was die Sensoren wahrnehmen, wird in Befehle an die Aktoren weitergeleitet. Die Aktoren wiederum lösen daraufhin die gewünschte Reaktion aus: Sie schalten das Licht ein, wenn es zu dunkel wird, sie heizen, wenn es zu kalt wird, sie steuern die Jalousie, wenn die Sonne zu sehr blendet. Die Topologie ist dabei äußerst variabel: Linien-, Baum- oder auch Sternstrukturen sind möglich. Entscheidend dabei ist, dass die Stromversorgung der Verbraucher von der KNX-Installation getrennt ist. Während in der herkömmlichen Installation Steuerung und Energieverteilung miteinander verbunden sind, kommunizieren die KNX-Teilnehmer über ein eigenes Leitungsnetz. Das Leitungsnetz einer KNX-Anlage wird in Abschnitte eingeteilt, sogenannte Linien, und hierarchisch strukturiert. Die Linien sind über Linien- oder Bereichskoppler logisch und physikalisch miteinander verbunden. Jede Linie enthält eine Spannungsversorgung, die in Abhängigkeit der einzelnen Ausführung bis zu 64 Teilnehmer versorgen kann. Erweitern lässt sich eine Linie mit bis zu drei Linienverstärkern um jeweils weitere 64 Teilnehmer. 15 dieser KNX-Linien ergeben einen Bereich. Und 15 Bereiche lassen sich über eine Bereichslinie, den sogenannten „Backbone“, miteinander verknüpfen. Abzüglich der Systemkomponeten können bis zu 58.384 KNX Geräte in einer Anlage installiert werden.

 

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ETS – die Software für jede KNX-Installation

Die Kommunikation zwischen den KNX Busteilnehmern erfolgt über Datentelegramme. Die Zuordnung zwischen den einzelnen Teilnehmern sowie die Konfiguration der Funktionen erfolgt mit der sogenannten ETS, der „Engineering Tool Software“. Die ETS wurde von der KNX Association erstellt und wird ständig weiterentwickelt. Sie ist die gemeinsame Basis aller KNX-Installationen. Alle KNX Geräte müssen von unabhängigen Instituten zertifiziert werden. Nach erfolgreicher Zertifizierung können die gerätespezifischen Daten in die ETS importiert werden. So lassen sich KNX Installationen herstellerunabhängig durchführen. Die ETS-Programmierung einer KNX-Gebäudeinstallation ist dabei so vielseitig wie das Leben selbst. Denn wann, wo in welchen Räumen, was geschehen soll, ist durchaus eine komplexe Aufgabe, die Voraussicht und Flexibilität erfordert. Der Vorteil von KNX ist: Man kann die Funktionen eines Systems jederzeit mit der ETS umprogrammieren – ohne klemmen und stemmen.

 

 

Kosten und Nutzen – KNX zahlt sich aus

Die Frage, die Sie immer wieder hören werden und Sie vermutlich selbst brennend interessiert: KNX – lohnt sich das überhaupt? Die Antwort: ein klares Ja.
Und zwar gerade, wenn es sich um neue Gebäude handelt, wenn die Gebäudeintelligenz umfassend ist und wenn zahlreiche Funktionen miteinander zu verknüpfen sind. Für private Einfamilienhäuser ist KNX ebenso geeignet wie für Verwaltungs-, Büro- oder Indusriegebäude. Mögen die Kosten in der Erstellungsphase in manchen Fällen über denen einer herkömmlichen Installation liegen, so amortisiert sich eine KNX-Installation nach den ersten Nutzungsänderungen schnell. Viele Funktionen wie Szenensteuerung oder zentrale Visualisierung wären ohne Bustechnologie nicht realisierbar. Mehr Komfort, eine höhere Energieeffizienz und überhaupt mehr Lebensqualität auf lange Sicht.

Kosten und Nutzen

Mehr Infos unter www.knx.org